Wolle und so…

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Am Anfang dachte ich doch glatt: „Wolle ist halt Wolle“. Wer allerdings tiefer in die Verarbeitung einsteigt, sieht sich plötzlich mit Lauflänge, Nadelgröße, Materialzusammensetzung oder auch – für mich persönlich manchmal das Schwierigste – der Farbauswahl konfrontiert. Als ich noch simple Topflappen gehäkelt habe, galt für mich die Faustregel „dicke Wolle, ein Knäuel reicht“. Und nun? Wie viel Gramm benötige ich für die Stola, kann ich die angegebene Wollsorte ersetzen, welche Lauflänge hat die Alternative, welche Nadelstärke benötige ich… Zu guter Letzt – wo bekomme ich gute bzw. die benötigte Wolle her und zwar, ohne ein Vermögen dafür auszugeben?
Gelobt sei das Internet, welches durch seine vielfältigen Auswahlmöglichkeiten zwar auch ein Fluch bzw. Zeitfresser sein kann, doch dort liegt einem die Auswahl zu Füßen. Einen Nachteil hat das Ganze jedoch – die Tastprobe entfällt, was gleichzeitig auch ein Risiko darstellt. Ich mag es, Wolle anzufassen, zu spüren ob sie weich oder eher kratzig ist, ist sie schwer oder doch federleicht und sagt mir die Farbe zu? Da heißt es im Internet dann ganz simpel: Versuch macht klug.

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