Stricken

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Es hat eine Weile und gefühlte 20 Anfänge gedauert, bis ich mich mit dem Stricken wirklich vertraut gemacht habe. Aber dieses Mal ist die Nuss geknackt. ^^

Eine erste Schwäche musste ich zwischenzeitlich feststellen: die meisten Anfänger-Anleitungen verzichten auf Strickschriften. Was Häkelanfänger meist nur ein „Ogottogott“ entlockt, fehlt mir beim Stricken bislang gänzlich. Die Beschreibungen in Wort und Sprache sind gut, doch bleibt oftmals bei mir die Frage: ist das jetzt so richtig? Welche Masche gehört auf welche? Links auf rechts, rechts auf rechts – so, wie ich es sehe? Oder doch so, wie in der Vorrunde gestrickt? Fragen über Fragen…

Ein Anfang ist schwierig. Ein Wechsel manchmal noch schwieriger.

Ein Anfang. Ein Wechsel. Eine Suche.

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Es fühlt sich gerade richtig an, in puncto Handarbeit etwas Neues zu beginnen. In den letzten elf Wochen habe ich Stricken gelernt.

Nadelkunst. Ressourcen: Häkeln, Sticken, Nähen, Stricken. Ein Gedanke reift. Intensive elf Wochen.

Tunesisch häkeln –  für mich so etwas wie die Königsklasse des Häkelns.

Ungewohnt, sich durch die Stiche zu arbeiten und Ungewissheit zu haben, ob alles richtig ist. Ich habe vergeblich nach einer bebilderten Anleitung geschaut, im Netz. Ohne Video.

Ein Wechsel. Zwischen den Handarbeitsformen. Sich neue Ressourcen erschließen.

Die erschöpfende, andauernde Suche.

No°63

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Decken! Wenn man zwei Katzen im Haus hat, dann kann man nie genug Decken haben!

Eine schnelle, unkomplizierte Nummer sollte diese Decke für die Höhle im Katzenkratzbaum werden. Meine beiden Lieblinge finden immer ein Plätzchen, an dem sie sich niederlassen… nein – thronen (!) möchten.
Die  besorgte Katzenmama möchte natürlich, dass sie es bequem unter ihrem Popo beim Katzenschlafyoga haben.

Dies ist das Ergebnis.

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Ich glaube mich zu erinnern, dass ich diese Anleitung (englisch) mit weniger Maschen in einer Reihe und einer größeren Nadelstärke – auf jeden Fall zweifädig – gehäkelt habe.

No° 62

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Da bin ich wieder. Ich wünsche Euch allen erst einmal ein gesundes und glückliches Jahr! Die Feiertage sind überstanden und 2013 verblasst langsam.

Los geht’s mit dem ersten Projekt, welches in den letzten Monaten entstanden ist.

Ein sehr guter Freund von mir hatte den Wunsch geäußert, für eine Freundin von ihm, die im Oktober einen kleinen Sohn entbunden hat, etwas für das Baby zu häkeln. Die erste Anleitung für Babyschühchen frustrierte mich. Sie war einfach doof geschrieben. Nicht, dass es zu schwierig in der Umsetzung gewesen ist. Die Schwierigkeiten entstanden, weil die angegeben Maschenzahlen meines Erachteens falsch waren und die Anleitung schlichtweg nicht aufging. Ich kann jede Häkelanleitung genießen, die deutlich und zutreffend benennt, welche Maschenart wie oft wiederholt werden muss. Und alles auf Anhieb aufgeht.

Die Babymütze, ein anderer Versuch, gefiel mir nicht und mit der angegeben Garn- und Nadelstärke erreichte ich nicht die in der Anleitung angegebene Mützengröße. Also auch dies nach einigen Reihen wieder aufgetroddelt.

Dann wagte ich mich an diese Anleitung (englisch) bei ravelry.  Ich hatte sie dort bereits seit einiger Zeit gespeichert, mich reizte der „Crocodile Stitch“. [Ich habe gerade die deutsche Übersetzung im Internet gesucht: „Krokodilstich / Schuppenstich“.] Es kostete erst einige Knobelzeit, bis ich die Drehungen und Wendungen raus hatte, doch dann war es ein ganz angenehmes Häkeln und schließlich entstanden diese Babyschuhe.

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